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Globalisierung und translokale Mobilitäten

Mobility on a lake in Ethiopia

Der Schwerpunkt 'Globalisierung und translokale Mobilitäten' widmet sich Prozessen der Globalisierung und damit zusammenhängenden Dynamiken translokaler Mobilität. An unserem Institut stehen die Aushandlung von Identität und der Themenkomplex Translokalität im Fokus von Studium und Forschung. Historische Dimensionen aktueller Entwicklungen werden besonders berücksichtigt.

Unter translokalen Mobilitäten verstehen wir eine Bandbreite von Mobilitätsmustern von transnationaler und transkontinentaler wie auch Land-Stadt-Migration. Räumliche und soziale Mobilitäten werden gleichermaßen in den Blick genommen.

Globalisierung und translokale Mobilitäten im B.A.- und M.A.-Studium

Unser Anspruch: eine theoretisch und empirisch fundierte Ausbildung zu gewährleisten, die optimal auf die Herausforderungen aktueller Fragestellungen ausgerichtet ist. Den Studierenden soll ein kritischer Zugang zu gesellschaftspolitisch relevanten Konzepten und Themenkomplexen vermittelt werden, sowie ein besseres Verständnis der Komplexität von Migrationsprozessen. Um dem gerecht zu werden, finden die Inhalte des Schwerpunktes 'Globalisierung und translokale Mobilitäten' auf allen Ebenen der akademischen Ausbildung ihre Entsprechung.

Im Bachelorstudium wird der Schwerpunkt in den Aufbaumodulen 3 + 4 (AM 3 + 4) eingeführt. 

Im Masterstudium wird der Schwerpunkt im Mastermodul 'Globalisierung und translokale Mobilitäten' (SM 3) berücksichtigt. Das Schwerpunktmodul integriert Forschungsschwerpunkte, die sich im Rahmen der Exzellenzinitiative und dem Global South Studies Center (GSSC) etabliert haben.

Themenfelder im Schwerpunkt 'Globalisierung und translokale Mobilitäten'

Ausgangssubjekte der Untersuchungen sind die Akteur_innen, die innerhalb unterschiedlicher sozialer, ökonomischer, religiöser und politischer Netzwerke entscheiden und handeln. Dabei berücksichtigen wir Zugänge und Perspektiven auf Mobilität und gleichfalls auf Immobilität. Denn obwohl translokale Migration innerhalb vieler Gesellschaften eine Rolle spielt, sind nicht alle Menschen gleichermaßen mobil.

Praktiken und Normen von Soziabilität 

Im Zentrum der Untersuchung stehen die Ausgestaltungen und Transformationen von Praktiken und Normen, die Soziabilität innerhalb translokaler sozialer Netzwerke ausmachen. Dabei interessieren uns sowohl Brüche als auch Kontinuitäten, die in Zusammenhang mit translokaler Mobilität zu beobachten sind.

Identität, Zugehörigkeit und Staatsbürgerschaft 

Ein zweiter Fokus liegt auf den Konzepten und dynamischen Prozessen von Identität, Zugehörigkeit und Staatsbürgerschaft im Kontext translokaler Migrationsprozesse. Hier beziehen wir politische sowie rechtliche Rahmenbedingungen mit in die Untersuchung ein. 

Diaspora, Migration und Entwicklung

Der Themenkomplex Diaspora, Migration und Entwicklung bildet einen dritten Schwerpunkt, wobei die Interessen und Handlungsspielräume von Akteur_innen unterschiedlicher Ebenen (z.B. staatliche Akteur_innen und Migrant_innen-Organisationen) im transnationalen Raum im Mittelpunkt der Analysen stehen.