Medienanthropologie: Die Lehrinhalte

Das Forschungs- und Lehrnetzwerk für die ethnologische Erforschung von Medienpraktiken („Media, Culture, and Society“) wurde seit 2008 am Institut für Ethnologie der Universität zu Köln unter der Leitung von Prof. Dorothea E. Schulz aufgebaut. Die Mitglieder des Netzwerks tragen durch ihre unterschiedlichen Forschungs- und Lehraktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene zum Austausch und zu Debatten unter Wissenschaftler_innen bei, welche Medieninstitutionen, -Technologien und -Praktiken als historische und kulturell situierte Prozesse untersuchen.

Transnationale und globale Verflechtungen 

Gemeinsamer Ausgangspunkt ihrer Forschungs- und Lehrprojekte ist, dass die ethnologische Erforschung von Medien, egal ob ‚alt’ oder ‚neu’, ‚small’ oder ‚big’, einer Berücksichtigung der veränderlichen, institutionellen und politischen Rahmenbedingungen bedarf, innerhalb derer Medientechnologien angewandt und sinnstiftend eingesetzt werden. Alle Forschungs- und Lehrprogramme geben eine kulturell und historisch vergleichende Perspektive vor und richten dabei ein besonderes Augenmerk auf rezente Prozesse intensivierter transnationaler und globaler Verflechtungen. Mit dieser kombinierten Perspektive weisen die im Netzwerk angesiedelten Forschungs- und Lehrprogramme eindeutig über konventionelle Ansätze innerhalb der Regionalstudien und auch über andere Formen regionaler Spezialisierung hinaus.

Feldforschungsübungen und Medienproduktion

Praktische Kompetenzen in diesem Feld werden in eigenständig durchgeführte Feldforschungsübungen integriert. Der kritischen Reflexion Ihres Einsatzes von Medientechnologien als Mittel der Datenerhebung und –dokumentation wird hierbei ein besonderes Gewicht eingeräumt. Sie erwerben darüberhinaus Fertigkeiten zur Vorbereitung, Durchführung und Fertigstellung eigener Medienproduktionen.

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