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Winter 2020-21 Indigene und Klimawandel

In Wintersemester 2020/21 kooperiert das Institut weiterhin mit Infoe, dem Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie, zum Thema Indigene und Klimawandel.

Es wird wieder Vortragsreihe (als ZOOM-Meetings) geben, die Sarah Mund gemeinsam mit Infoe organisiert, und die an die Thematik des Seminars von Prof. Bollig "The Anthropology of Climate and Climate Change" anknüpft.

In den Zoom-Meetings werden Indigene aus verschiedenen Ländern ihre Perspektive auf das sich verändernde Klima teilen und anschließend mit den TeilnehmerInnen diskutieren.

Die Termine und Themen der Vorträge werden hier zeitnah veröffentlicht. Es stehen bereits fest:

24.11.2020:
Rodion Sulyandziga, Center for support of indigenous peoples of the North (CSIPN), Russia:
Engagement of Udege people in protected areas management and climate change mitgation

15.12. 2020:
Jasmine Neosh, College of Menominee Nation, USA:
The Menominee sustainable forest management as a basis for community resilience in times of climate change and crisis


19.01.2021:
Pasang Dolma Sherpa, Centre for Indigeneous Peoples Research and Development (CIPRED), Nepal:
Climate change in the Himalaya region and progressive Gurung women for resilient communities in Nepal ?

02.02.2021:
Simon Peter Longoli, Karamoja Development Funds, Uganda:
Etamam - traditional negotiation mechanism of the Karamojong in times of multiple crisis

26.1.2021:
Krissusandi Gunui’ as the Executive Director of Institut Dayakologi and Julianto Makmur as the interpreter (English-Indonesian-English):
Empowering Dayak communities to combat inequality and cope with the impacts of climate change

Interessierte können sich bereits bei Sarah Mund (smund4@uni-koeln.de) für die Vortragsreihe anmelden und erhalten dann alle weiteren Informationen und die Zoom-Einladungslinks der einzelnen Sitzungen.

 

Im Sommersemester 2020 gab es bereits im Rahmen des Master-Tutoriums von Sarah Mund eine Diskussion mit zwei indigenen VertreterInnen, Pasang Dolma Sherpa aus Nepal und Rodion Sulyandziga aus Russland - die beide in UN Organisationen zum Thema Klimawandel aktiv sind.

Die Diskussion am 17.6. 2020 beschäftigte sich mit folgenden Fragen:

  • wie Indigene im (inter)nationalen Klimawandeldiskurs und in der Klimawandelpolitik repräsentiert sind,
  • wie EthnologInnen Indigene bei diesem Thema unterstützen können und welche Auswirkungen der Klimawandel bereits hat.